Grünes Kino in Währing – ,,Die letzte Botschafterin“

Regie: Natalie Halla, 2025

Manizha Bakhtari, die letzte weibliche Botschafterin Afghanistans, lebt seit 2021 in Österreich und befindet sich in einer besonderen Situation: Nach der Machtübernahme der Taliban wurde Bakhtari abberufen, da sie die Regierung nicht anerkennt. Seither setzt sie ihre diplomatische Tätigkeit fort und engagiert sich weiterhin für die Rechte von afghanischen Frauen und Mädchen.

Natalie Halla, geboren in Linz, studierte Rechts- und Translationswissenschaften (Russisch, Spanisch) Nach mehrjährigen Aufenthalten in Russland, Israel, Spanien, Peru und Frankreich begann sie ihre Karriere als freie Dokumentarfilmerin und produziert Filme, die sich hauptsächlich mit menschlichen Belangen und Grundrechten befassen.

Einlass gegen 18:00 Uhr
Beginn gegen 19:30 Uhr

Anschließend Publikumsgespräch mit der Regisseurin Natalie Halla.

Eintritt frei!

Grünes Kino in Währing – ,,Die Saat des heiligen Feigenbaums“

Regie: Mohammad Rasoulof, 2024

Iman ist Untersuchungsrichter am Revolutionsgericht in Teheran. Nach dem Tod einer jungen Frau kommt es zu Demonstrationen, denen der Staat mit immer härteren Maßnahmen entgegentritt. Das Gleichgewicht in seiner Familie gerät darüber ins Wanken. Während der strenggläubige Familienvater mit der Belastung in seinem Job kämpft, sind seine Töchter von den Ereignissen schockiert und elektrisiert. Seine Frau versucht verzweifelt, alle zusammenzuhalten.

Mohammad Rasoulof ist einer der renommiertesten Filmemacher des modernen iranischen Kinos. Nachdem die Auswahl von ,,Die Saat des heiligen Feigenbaums“ für den Wettbewerb des Festival de Cannes verkündet wurde, wurde Rasoulof vom Regime unter Druck gesetzt und sah sich gezwungen, den Iran zu verlassen.

Einlass gegen 18:00 Uhr
Beginn gegen 19:30 Uhr

Eintritt frei!

„30 Jahre Songwriting“ – ein Jubiläums-Konzertabend mit Bernhard Eder

Genau 30 Jahre ist es nun her seit Bernhard Eder begann Songs zu schreiben. Anfangs noch ausschließlich für seine damalige, erste Band „Wa:rum“, ab 1999 dann auch erste Kompositionen die nicht mehr in das Schema der Indierockband passten. Nach diversen anderen Nebenprojekten begann Eder im Herbst 2006 an seiner Solokarriere zu arbeiten, das Debütalbum folgte bereits im 2007, im selben Jahr schrieb er auch den Titelsong für den Kinofilm „Die wilden Hühner und die Liebe“.
Nach seiner ‚Berlinphase‘ (2006-08) und zwei weiteren erfolgreichen Alben begann Eder ab Herbst 2010 am Max Reinhardt Seminar Musik und Sounddesign für hauseigene Theaterproduktionen zu produzieren. Bereits für die erste Inszenierung „Die Nibelungen“ stand er auch als Schauspieler auf der Bühne. Seither hat er Musik für über 30 Theaterstücke komponiert, u.a. am Burgtheater, Landestheater St. Pölten und Volkstheater. Einige der Arbeiten sind auch als Soundtracks erschienen, zu finden auf seiner Bandcampseite: https://bernhardeder.bandcamp.com/
Nebenbei spielte er seit 2007 über 1000 Konzerte in ganz Europa und in den USA, war für #INEStalent und dem begehrten XA-Liveaward nominiert, der Rolling Stone bezeichnete sein letztes Album „Golden Days“ als ein impressionistisches Meisterstück und nebenbei formierte er mit den beiden Schauspielerinnen Coco Brell und Mara Romei („Biester“) die erfolgreiche Band „Low Life Rich Kids“, für die er erstmals seit „Wa:rum“ wieder Songs mit deutschsprachigen Texten schreibt.

Bei diesem Jubiläums-Konzertabend im Schmid Hansl gibt es zum einen ein Akustik-Set von „Wa:rum“ mit Songs der frühen Phase, und im zweiten Teil einen Querschnitt durch sein Schaffen als Solokünstler, unterstützt von der Bassistin/Sängerin Johanna Seitinger.

Einlass gegen 18:00 Uhr
Beginn gegen 19:00 Uhr

Tickets verfügbar unter:
https://ntry.at/30jahresongwriting?l=de

,,Kabarett wie damals“ – Ein nostalgischer Kabarettabend in klassischer österreichischer Tradition

„Kabarett wie damals“ richtet sich an alle, die Kabarett noch als Kunst der Sprache, der Haltung und der eleganten Pointe schätzen. Weilich J. Großbin knüpft an die große Tradition des österreichischen Kabaretts an: sprachwitzig, satirisch, charmant und mit jener feinen Bosheit, die nie laut werden muss, um zu treffen.

Das Programm erinnert an eine Zeit, in der Kabarett noch aus genauer Beobachtung, geschliffener Formulierung und dem Vergnügen bestand, sich selbst und die Welt mit einem Augenzwinkern auf den Arm zu nehmen.

Weilich J. Großbin verbindet klassische Kabarettnummern aus der Hochblüte des österreichischen Kabaretts mit aktuellen Nummern zu gegenwärtigen Themen. Es geht um die kleinen Herausforderungen des Alltags ebenso wie um die täglichen Absurditäten, die das Leben so zuverlässig liefert. Der Abend ist nostalgisch, aber nicht museal. Kein lauter Klamauk, keine derbe Comedy, keine Reizüberflutung – sondern ein unterhaltsamer Abend mit Sprache, Charme, Haltung und Pointen, die nachwirken.

Einlass gegen 18:00 Uhr
Beginn gegen 19:00 Uhr

Eintritt frei!

Reservierung empfohlen unter https://www.schmidhansl.wien/reservierung/

Lesung mit Florian Horwath – Hartliebs Bücher

Florian Horwath liest aus seinem Buch ,,Als ich einmal blind wurde“.

Einlass gegen 18:00 Uhr
Beginn gegen 19:00 Uhr

Mit ÖGS Dolmetschung von Gebärdendolmetscherin Marietta Gravogl.

Nur mit Anmeldung unter: anmeldung@hartliebs.at
Gefördert durch Mittel des Währinger Kulturbudgets.

Lesung mit Erika Pluhar – Hartliebs Bücher

Erika Pluhar liest aus ihrem Buch ,,Es war einmal – Rückblicke im Hier und Jetzt“.

Einlass gegen 18:00 Uhr
Beginn gegen 19:00 Uhr

Mit ÖGS Dolmetschung von Gebärdendolmetscherin Marietta Gravogl.

Nur mit Anmeldung unter: anmeldung@hartliebs.at
Gefördert durch Mittel des Währinger Kulturbudgets.

LIPP & LENZ ,,De bestn Liada“

Auf wertes Verlangen spielt das Wiener Volkssängerduo Lipp & Lenz endlich wieder einmal live im schönen Konzertcafé Schmid Hansl.
Es wird ein Abend der besonderen Art, voll mit Liedern aus Wien. Aber Obacht! 
Bekanntlich landen die besten Lieder nicht immer in der Hitparade, sondern bleiben unbemerkt in der Schublade. 
Lassen Sie sich also überraschen!
Musikalisch bereichert werden Lipp & Lenz von der wunderbaren Geigerin Cosima Lötsch!

Einlass gegen 18:00 Uhr
Beginn gegen 19:00 Uhr

Eintritt frei!

Diese Veranstaltung wird durch den Bezirk Währing gefördert.

Reservierung empfohlen unter https://www.schmidhansl.wien/reservierung/

Das detektivische Dinner: Der vergiftete Krug

Ermitteln Sie in dem Kriminalfall: „Der vergiftete Krug“

Wir reisen zurück in das Jahr 2011.

In dem Gasthof „Zum vergifteten Krug“ veranstaltet der Besitzer ein Krimi-Dinner mit seinen Freunden. Er wohnt in dem privaten Teil des Hauses. Streitigkeiten und ein alter Mordfall, der sich 1959 in dem Gasthof ereignet hat, stören den lustigen Krimi-Abend und es kommt zu einem tragischen Zwischenfall.

Schlüpfen Sie in die Rolle einer Detektivin oder eines Detektivs und lösen Sie anhand von Verhören und Dokumenten den Kriminalfall.
Dabei schließen Sie sich einer Detektei an. Welche Gruppe kann den Mörder überführen?

Während Sie ermitteln, servieren wir Ihnen ein 3-Gänge-Menü.

Es gibt keine Schauspieler vor Ort, ein Rätselführer begleitet Sie. Es dürfen ca. 40 Personen teilnehmen. Je nach Teilnehmeranzahl gibt es vier oder fünf Gruppen, die gegeneinander spielen.

Im Ticket enthalten:
• 3-Gänge-Menü
• Krimi und Rätsel
(Getränke sind nicht im Preis inbegriffen)

Tickets verfügbar online oder direkt vor Ort während der Öffnungszeiten beim Schmid Hansl:
https://shop.eventjet.at/de/7b869dfe-52a9-4a7d-8356-fb83f8e1e39b/event/f4a877c9-c332-4b62-826e-7c9fcb84ce16

Szenische Leseperformance “ Zerstören, sagt sie“

Ein Community Projekt gegen Krieg und für Frieden. Interdisziplinäres Kulturprojekt im Rahmen einer Bezirkstournee durch verschieden Bezirke Wiens (gefördert von der Stadt Wien)

Szenische Lesung – Zerstören, sagt sie. Wir überschreiten die Grenze nach Texten von Marguerite Duras, Bertolt Brecht und Paul Eluard
Ensemble: mit Cornelia Köndgen, Raimund Brandner, Marta Gomez; Musik: Burkhard Stangl, Regie/künstlerische Leitung/Raum: Eva Brenner, Projektorganisation: Andrea Munninger

Nach der Vorstellung findet ein Vortrag und Publikumsdiskussion in Kooperation mit WILPF (Women‘s International League for Peace and Freedom) statt.

Im Zentrum von Marguerite Duras‘ Stück Zerstören, sagt sie (1969), das sie in Reaktion auf die Auf-stände in Paris 1968 verfasst hat, stehen vier bürgerliche Gäste in einem noblen Hotel, die in sparsa-men Dialogen, hier auf zwei Paare konzentriert, über das Leben, die Liebe und den Tod reflektieren. Der Krieg, ja die Welt bleibt außen vor, sie liegt hinter dem Park, dem angrenzenden Wald, der als bedrohlich gilt und im Lauf des Spiels oft erwähnt, aber nie betreten wird. Er markiert die äußerste Grenze des sagbaren, ist Synonym für Liebe, Sexualität, Befreiung, Flucht in die Utopie.
Der Text ist eine präzise poetische Studie über die Machtverhältnisse der Geschlechter, über den Angriff auf bürgerliche Werte und die Zerstörung von Hoffnung und Liebe.

Die Duras-Texte werden ergänzt von einer Erzählstimme, die über die Zerstörung der baskischen Stadt Guernica berichtet (auf Deutsch, Französisch und Spanisch).
Am Ende rezitiert das Ensemble aus Reden für den Frieden von Bertolt Brecht.
Die Spannung der Aufführung entsteht in der Konfrontation der Scheinwelt des saturierten Bürger-tums mit den Kriegsbildern aus Guernica, das Abbild einer von Männern dominierten Gesellschaft, die sich, gewaltbereit rüstet für den jeweils nächsten Krieg.

Einlass gegen 18:30 Uhr
Beginn gegen 19:30 Uhr

Eintritt frei!

Reservierung empfohlen unter https://www.schmidhansl.wien/reservierung/

Literaturfestival „Glossar der politischen Emotionen“

Der „Glossar der politischen Emotionen“ ist eine Einladung an Dramatiker:innen, genau hinzuhören und die gefühlten Zustände an der Oberfläche unserer Gesellschaft zu hinterfragen. Wenn wir kollektive Befindlichkeiten wie Groll oder Verunsicherung genauer betrachten, was erzählen sie uns über die tieferen Strukturen unserer Gemeinschaft und unsere individuelle Position darin? Das Publikum ist eingeladen, mitzudiskutieren und eigene Beobachtungen zu teilen – Wie tragen Emotionen dazu bei, dass wir uns als Teil einer Gemeinschaft fühlen? Und wie kann solch eine Gemeinschaft nicht exklusiv, sondern durchlässig gedacht werden? Der Begriff der politischen Emotionen existiert an der Grenze zwischen privat und kollektiv und spiegelt die Interaktion zwischen Gesellschaft und Individuum wider. Wie beeinflussen gesellschaftliche Prozesse und öffentliche Ereignisse das private Leben konkreter Personen? Ein Glossar wiederum ist kein gewöhnliches Wörterbuch: Es sind Notizen zwischen den Zeilen, die Diskurse zusammenführen und immer auf einen anderen Text Bezug nehmen.

Die fünfte Ausgabe des Festivals wird zwei neue Texte präsentieren: Jene von Marie-Christin Janssen und Mario Wurmitzer.

In ihrem Kurzdrama „Beachtenswertes im Gesellschaftsbecken“ beschäftigt sich Marie-Christin Janssen mit der Emotion der Kränkung, Vergesellschaftungsversuchen zwischen Augenfleck-Mirakelbarschen und Papageiensüßwasserkugelfischen und auf humorvolle Weise der (Un)möglichkeit unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. In „Stolze Buben“ stellt Mario Wurmitzer ein Elternpaar vor die Herausforderung, nicht nur die eigene Beziehung zu kitten sondern sich auch mit rechten Radikalisierungstendenzen ihres Sohnes auseinanderzusetzen. Wie geht man damit um, wenn das eigene Kind zum Hooligan wird? Jeden Umgang zur
Freundesgruppe verbieten? Das Gespräch suchen? Am besten ignorieren?

Das Publikum ist nach den Lesungen eingeladen, die Inhalte der Texte mit den Autor:innen zu diskutieren und
gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Einlass gegen 18:00 Uhr
Beginn gegen 19:00 Uhr

Eintritt frei!

Reservierung empfohlen unter https://www.schmidhansl.wien/reservierung/

Ein Projekt von Flirty Horse Art Collective, gefördert durch Literar-Mechana und MA7 Kultur – Kulturförderung der Stadt Wien. Weitere Infos unter https://flirtyhorse.com/gdpe/